Selbstmanagement

9 Empfehlungen für dein Selbstmanagement


Dirk

Unser Leben steckt voller Dinge, die getan werden wollen, getan werden sollten und getan werden müssen. Spätestens, wenn einen das Gefühl ereilt, dass der eigene Tag dazu 48 Stunden haben müsste, beginnen die meisten Menschen sich zu fragen: „Wie schaffen andere das eigentlich?“ Dann ist es nicht mehr weit und sie stolpern über den Begriff Selbstmanagement. Optimiere deinen Tagesablauf: Arbeite effizient, erreiche deine Vorgaben und habe trotzdem Zeit für die schönen Dinge des Lebens. Meine Empfehlungen bieten dir einen unkomplizierten Einstieg in diese Welt. 


Tools nutzen

1.

Um Aufschieberitis und Zeitverschwendung entgegenwirken zu können, musst du stets den Überblick behalten. Erfasse deine Termine, Aufgaben, Ziele und Verpflichtungen mittels Kalendern und Listen. Mit einem Smartphone stehen dir viele Apps zur Verfügung, welche dich dabei unterstützen: 


• Time Tracker helfen dir herauszufinden, wie viel deiner Zeit du in welche Aktivitäten investierst. So erkennst du schnell, wo Optimierungsbedarf besteht. 


• To-do-Listen schlüsseln dir auf, was wann getan werden muss. Das Abhaken solcher Listen hat darüber hinaus einen positiven Effekt auf deine Psyche:

Du siehst, was du schon alles geschafft hast. 

Unsere Empfehlung: ToDoist!


• Kalender erinnern dich auch akustisch an deine Termine. Du kannst dich an praktisch alles erinnern lassen – auch Geburtstage, Fälligkeiten von Rechnungen oder wann du Oma mal wieder anrufen solltest. 


Unsere absolute Tool Empfehlung

Selbstmanagement

Prioritäten setzen

2.

Prioritäten zu setzen ist nicht immer einfach, aber unumgänglich. Ein gutes Zeitmanagement setzt die korrekte Einteilung deiner Aufgaben und Ziele in vier Gruppen voraus: 

  1. 1
     wichtig und dringend
  2. 2
     wichtig, aber nicht dringend
  3. 3
    dringend, aber nicht wichtig
  4. 4
    weder wichtig noch dringend

Aufgaben der ersten Gruppe besitzen die höchste Priorität, sind aber selten. Erledige diese immer zuerst. Vermeide dringende, aber unwichtige Aufgaben zu erhalten. Sie kosten dich nur unnötig Zeit und sind häufig auf ein schlechtes Zeitmanagement anderer zurückzuführen – mache dieses nicht zu deinem Problem. Investiere deine Energie stattdessen in die wichtigen Dinge. 

Fokussieren

3.

Konzentriere dich immer nur auf eine Aufgabe zurzeit. Arbeite sie vollständig ab, bevor du mit der nächsten beginnst. Wenn du merkst, dass deine Konzentration nachlässt, kannst du eine Pause einlegen. Stelle dir einen Wecker, um die Länge deiner Pausen zu kontrollieren. Minimiere sämtliche Ablenkungen, bis du für den von dir festgelegten Zeitraum (30 Minuten, eine Stunde, …) alles erledigt hast, was dafür anstand. Aufgaben permanent durch andere Aktivitäten zu unterbrechen und sich daher auch immer wieder neu in sie einarbeiten zu müssen, kostet deutlich mehr Energie und Zeit. Aus diesem Grund solltest du größere Projekte auch in kleine Arbeitspakete teilen. Ein Paket entspricht einem Task. Dein Ziel ist es, einen Flowzustand zu erreichen.

Disziplin zeigen

4.

An guten Ideen, Fertigkeiten oder Vorsätzen mangelt es den meisten weniger. Projekte scheitern häufig viel mehr an fehlender Disziplin. Diese ist jedoch ein Grundpfeiler des Selbstmanagements. Denn wie das Wort schon sagt, schmeißt dich niemand morgens aus dem Bett, motiviert dich gezielt für deine Aufgaben oder erledigt sie gar für dich. Das musst du alles selbst schaffen. Dafür bestimmst du zu weiten Teilen wie viel du schaffst. Disziplin kannst du lernen. Du brauchst dafür kein professionelles Coaching, aber eventuell etwas Unterstützung. Es lohnt sich Zeit in so ein Training zu investieren. 

Gewohnheiten entwickeln

5.

Die Gute Nachricht ist: Wenn du es geschafft hast eine Handlung 21 Tage lang diszipliniert auszuführen, wird sie zu einer Gewohnheit. Dann fällt es dir leichter diese Tätigkeit weiter auszuüben. Markiere dir dazu in einem Kalender den entsprechenden Zeitraum. Versehe jeden Tag, an dem du durchgehalten hast, mit einem Punkt. Verbanne die Aufschieberitis aus deinem Leben. 

Mentale Stärke aufbauen

6.

Ein Mensch, der sich schwach fühlt, muss sich stärker überwinden ein Projekt zu bearbeiten als einer, der voller Energie steckt. Mentale Stärke zu erlangen ist aber glücklicherweise kein Hexenwerk. Der Trick ist: Sei flexibel, kenne deine Schwächen und verstehe ein Scheitern als Chance zu lernen. So kannst du gelassen reagieren, wann immer eine Situation droht dich zu erdrücken. Negative Gedanken verbrauchen viel Energie ebenso wie sich die Probleme anderer zu seinen eigenen zu machen. Halte von diesen Dingen Abstand. 

Ziele setzen

7.

Bei all der Zeitersparnis, die du durch gute Organisation und Selbstdisziplin erreichen kannst, brauchst du Ziele in die du deine gewonnene Zeit investieren kannst. Ein Ziel darf alles Mögliche sein – Lebensziele, Arbeitsprojekte, seinen eigenen Highscore immer wieder neu zu übertreffen. Oder auch einfach alle Punkte auf der To-do-Liste abzuarbeiten. Achte darauf immer ein Ziel zu haben, auf das du dich fokussieren kannst. Ebenso wichtig ist es seine Ziele nicht zu hochzustecken. Es frustriert dich nur unnötig, wenn du sie dann nicht erreichst. Das bedeutet nicht, dass du nicht hoch hinaus kannst. Aber statt es mit Hochsprung zu versuchen, nutze ruhig die Treppe. Jede Stufe ist ein kleines Ziel. Erreichte Ziele wirken wie eine Belohnung und geben dir neue Energie.

Ordnung halten

8.

Wusstest du, dass ein aufgeräumter Arbeitsplatz oder eine ordentliche Wohnung auch für weniger Chaos im Kopf sorgen? Unsere Unordnung spiegelt häufig das Durcheinander in unseren Gedanken wider. Ein klar strukturierter Schreibtisch etwa, auf dem alles seinen festen Platz hat, lenkt dich weniger ab und hilft dir, dich auf das Wesentliche zu konzentrieren.
Eine beliebte Methode stellt hier beispielsweise das japanische

5 S-System (genauer gesagt 6S) – oder zu Deutsch 5A – dar:


  • Aussortieren 
  • Aufräumen 
  • Arbeitsplatzsauberkeit 
  • Anordnung zur Regel machen 
  • Alle Punkte einhalten und verbessern


Dieses Konzept wird deine Arbeitsprozesse beschleunigen.

Selbstbetrug vermeiden

9.

Dein Leben selbst zu managen ist eine Entscheidung, die du allein triffst. Dich zu betrügen bedeutet daher, dir selbst im Weg zu stehen. Eine unlogische Handlung, wenn du bedenkst, dass du deinen Tagesablauf optimieren möchtest, um voranzukommen. Stehe zu deinen Schwächen und lerne aus ihnen. Lüge sie nicht weg. Sie machen dich genauso aus wie deine Stärken. Und du entscheidest, ob du sie behältst oder an ihnen arbeitest.

Selbstmanagement
>
Scroll to Top